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Pegelfehler vom 2. LO

Nachdem der R&S FSA Spektrumanalyser nun läuft, ist es Zeit die Nachbarschaft zu erkunden.

Also Schnell eine Antenne angeschlossen und los geht die Reise.
Hier ein Wettersensor, dort ein Handy.
Und dann eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm, och nee.

Im Menue kurz nachgesehen, Level 2nd LO.

Der Pegel vom 2. LO tanzt bei der Messung wirr durch die Gegend.

Nach dem Neuabgleich des Modules ist der Fehler weg und der Pegel stabil.


1. LO - YIG mit Seitenband

Der obige Abgleich ist erledigt, schauen wir doch mal was am unteren Ende vom Spektrum so los ist.

Mit 5 MHz Bandbreite (oben) fällt die Gausskurve in den Rauschteppich ab, gut.

Ab Span <5 MHz (unten) sieht man etwas unterhalb von 1 MHz.
Bei noch kleinerem Span ist der Peak im kalten Zustand bei 95 kHz, später bei etwa 86 kHz
zu messen und bringt noch 2 Harmonische mit.

Lt. Plan der BNetzA für Zeitzeichen- oder Militärfunk - aber so laut ?

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Kurz den Eingang vom SA mit 50R abschließen, nicht dass... Immer noch da ... Ungut.

Es kommt also von innen. Der Verdacht faellt bald auf den Bereich rund um den 1. LO.

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Fangen wir vorne an, wie sieht das Signal vom YIG an einem anderen SA aus...


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Bei Sweeps unter 5 MHz sind dort diese Peaks im Seitenband.

Sobald der Sweep kleiner 5 MHz gewählt wird, schaltet die Steuerung des YIG die Endstufe
der FM-Spule vom Strom- in den Spannungsbetrieb um.

Ob das etwas im YIG triggert ?

Andernfalls ist das Signal, wie nachfolgend, des YIG spektral rein.

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Mittels Oszilloskop konnte ich den Strom der Hauptabstimm- oder FM-Spule nicht als Ursache bestimmen.

Ist der YIG moeglicher weise defekt ?

Sind das Rückwirkungen aus einem der 2 folgenden Mischer ?

Oder haben die Peaks im YIG-Spektrum nichts mit dem Schirmbild gemeinsam ?



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